Reparatur  
   
Durch mangelnde Wartung oder durch natürlichen Verschleiß ergeben sich Reparaturarbeiten beim Motorrad.

Die häufigsten sind:

Antriebssatz erneuern
Jeder Antriebssatz unterliegt natürlichem Verschleiß, die normale Lebensdauer beträgt ca. 20.000 km bei guter Wartung. Durch falsches Spannen der Kette (hier liegt der Fehler schon im Wort "Spannen", die richtige Bezeichnung wäre "Einstellen") reichen schon wenige 100 km, um eine neue Kette zu ruinieren. Die Folge daraus ist Erneuern, aber immer gemeinsam mit Zahnkranz und Kettenritzel, eben einem Antriebssatz.

Lenkkopflager erneuern
Das Lenkkopflager ist in der Regel als Kugellager oder Kegelrollenlager ausgeführt. Jedoch im Gegensatz zu den meisten Lagern nicht drehend, dadurch ergibt sich, dass die Kugel bzw. Rolle sich bei Geradeausfahrt, sprich fast immer, an der gleichen Stelle befindet und sich dort einarbeitet. Die Folge ist ein Einrasten der Lenkung. Dies äußert sich beim Fahren in Taumelbewegungen, die aber oft vom Fahrer nicht wahrgenommen werden, da man sich daran gewöhnt. Die Fahrer klagen dann oft darüber, dass sie das Motorradfahren "verlernt" haben. Abhilfe: Kontrolle in der Werkstätte, Einstellen bzw. Erneuern.

Bremsklötze erneuern
Die Bremsklötze unterliegen im Betrieb natürlichem Verschleiß und sollten daher in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Dabei muss fast immer die Bremsflüssigkeit gewechselt werden, da nur beide Komponenten in einwandfreiem Zustand einen einwandfreien Betrieb gewährleisten.